Historie Spinnerei-Shedbau

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1923 wurde die Weberei und Rauerei um eine Zweizylinder-Spinnerei mit mehr als 5300 Spindeln erweitert, wodurch die für Raugewebe benötigten groben und weichen Schussgarne selbst hergestellt werden konnten. Beim Zweizylinder-Spinnverfahren (Streichgarnverfahren) wird das Faserband zwischen den namensgebenden Zylinderpaaren verzogen. Dies ermöglicht auch ein Verspinnen von kurzen Fasern. Im neu erbauten Spinnerei-Shedbau nutzte man das Erdgeschoss für die Lagerung von Garnen und das Obergeschoss für Krempelsätze und Selfaktoren. Weiterlesen…

Historie Shedbau

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Ein Teil des Shedbaus wurde im Gründungsjahr gemeinsam mit dem Kessel- und Maschinenhaus erbaut. Im Obergeschoss befanden sich die Weberei mit Vorbereitung (Kette und Schuss), die Rauerei, die Säumerei und das Kontor. Darunter waren das Garn- und Warenlager, aber auch der Rauereikeller, ein Speisesaal und Garderoben untergebracht. In den Folgejahren wurden die Produktionsflächen sukzessive erweitert: Weiterlesen…

Historie Schlosserei

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Ursprünglich stand auf diesem Grund ab 1922 ein Dieselhaus. Im Obergeschoss befanden sich ein ehemaliger Schiffsdiesel, ein damit betriebener Generator für elektrischen Strom sowie dessen Schalttafel. Hier wurde der Strom für die Antriebsmotoren der Maschinen erzeugt, der damals noch nicht einem öffentlichen Netz entnommen werden konnte. 1954 wurde dieses Dieselhaus abgerissen und im darauffolgenden Jahr an dieser Stelle eine Schlosserei erbaut. Weiterlesen…

Historie Kontor und Wohnhaus

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Das anfangs im Obergeschoss des Shedbaus untergebrachte Kontor konnte mit dem in den Jahren 1903 und 1904 erfolgten Bau des Kontor- und Wohnhauses in dessen Erdgeschoss verlagert werden. Im Ober- und Dachgeschoss befanden sich Wohnungen. Dabei wohnte der Firmengründer zeitweise mit seiner Familie im Obergeschoss, wohingegen im Dachgeschoss Haushaltshilfen Platz fanden. Weiterlesen…

Historie Kessel- und Maschinenhaus

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Das über 360 Quadratmeter große Kessel- und Maschinenhaus wurde wie der Shedbau nebenan bereits 1900, im Gründungsjahr, erbaut. Die Gebäude wurden von Max Zimmermann entworfen. Die Befeuerung der zwei Langzugöfen erfolgte mit Kohlen. Wer genau hinsieht, entdeckt auch heute noch auf dem Kopfsteinpflaster den ehemaligen Schienenverlauf für die Lore, die für den Kohlentransport zwischen dem Lagerschuppen und dem Kesselhaus eingesetzt wurde. Weiterlesen…

Historie Hochbau

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Bereits 1925 wurde angrenzend an den Spinnerei-Shedbau ein Spinnerei-Hochbau erstellt, da die Kapazität des Spinnerei-Shedbaus nicht mehr ausreichte. Das Erdgeschoss des dreistöckigen Neubaus diente als Garn- und Rohstofflager. Zudem wurden dort Ballenbrecher gelagert. Im 1. Obergeschoss wurden Krempelsätze und im 2. Obergeschoss Selfaktoren betrieben. 1939 erweiterte man den Hochbau in Richtung Kusterdingen. Weiterlesen…

Historie Bürogebäude

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1928 wurde das Bürogebäude an der Ecke zwischen Bahnhof- und Kusterdinger Straße erbaut. Das Erdgeschoss wurde anfangs für Garagen, die Heizung und einen kleinen Speiseraum verwendet. Im 1. Obergeschoss wurde die Schlosserei und im 2. Obergeschoss wurden Büroräume untergebracht. Das Dachgeschoss wurde als Wohnung sowie als Registratur genutzt. Durch den Bau der Schlosserei im Jahr 1955 konnte das 1. Weiterlesen…